Kleine Engel

Da stand einmal ein kleiner Engel, der so gerne fliegen wollte. So ging
er
Flügel holen. Doch da konnte man auswählen. Nun überlegte er, welche
Flügel er nehmen wollte. Es gab da welche aus Verstand und welche aus
Gefühlen. Lange dachte er nach. Schliesslich fragte er, ob er nicht von
jeder Art einen haben könne. Nein, das ginge nicht, bekam er zur Antwort.
Nun, so nahm er beide Paare. Er probierte die Flügel des Verstandes aus,
aber es wurde so kalt um ihn herum, dass er seinen Flug schnell abbrach.
Nun nahm er dir Flügel der Gefühle. Sie liessen ihn schweben in Höhen und
Tiefen, so dass es ihm schwindlig wurde. Wieder beendete er seinen Flug.
Was tun? Aufgeben wollte er nicht!
Nun nahm je einen von beiden, wie er es am Beginn schon gewollt hatte!
Und
siehe da, das klappte. Er flog in ungeahnte Höhen und landete doch sanft
wie eine Feder. Auch in der grössten Kälte umgab ihn eine innere Wärme,
die ihn sicher hindurchgleiten liess. Er merkte, nur wenn sich beide
Flügel zusammentun, wird das Fliegen die Erfüllung eines Traums.
So flog er in grosser Freude, doch plötzlich überfiel ihn Traurigkeit.
Was
fehlte ihm noch zu seinem Glück? Er flog so allein. So nahm er die beiden
übrig gebliebenen Flügel und flog mit ihnen los. Seither sucht er
jemanden, der diese beiden Flügel nimmt und mit ihm zusammen
weiterfliegt.

So flog der kleine Engel mit seinen beiden Flügeln in den Tag hinein,
streichelte die Wolken, blinzelte in die Sonne. Tief in Gedanken murmelte
er vor sich hin: „Wunderschön ist es ...“ „Ja, herrlich“, hörte er eine
feine Stimme. „Fliegt denn hier noch jemand?“, wunderte sich der Engel.
Seine Augen blickten erstaunt um sich. „Schwebe schon eine ganze Weile
neben dir. Es tut so gut, jemand neben sich zu haben. Ich hoffe, du hast
nichts dagegen?“, fragte der andere zaghaft. Die Blicke der beiden
begegneten sich und fanden sich im gemeinsamen Sehnen wieder. So schenkte
er ihm sein zweites Paar Flügel. Miteinander flogen sie los, um ihre
Freude und ihren Traum zu teilen.
Schau in die Wolken, vielleicht entdeckst du sie dort, wie sie dich
einladen mitzufliegen.

11.11.07 17:50, kommentieren

xxFor Youxx

Lieber xxx,

nun ist ein Tag vergangen an dem wir seit einigen Tagen wieder miteinander gesprochen haben.

Auch habe ich etwas herumüberlegt, wie immer eigentlich.

Wenn ich mich so zurück erinnere hatten wir meiner Meinung nach eine wunderschöne Zeit, das erste Wochenende, es war prickelnd, verzaubert und in allem einfach schön. Dein verschämtes zurückhaltendes lächeln, dein herumgerutsche zaubert auch jetzt noch ein lächeln auf meine Lippen.

Ich hatte nicht vor mich zu verlieben, doch du hast mich sofort in deinen Bann gezogen.

Ich versank in deine Augen und hatte seit langem das Gefühl tiefer hineinblicken zu können, ich glaubte in diesem Moment dich schon ewig zu kennen.

Als ich dich küsste versetzte etwas ein Stich in mein Herz, es war etwas da was mir den Atem raubte.... das ich mich in diesem Moment Hals über Kopf verliebte wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Ich genoss die SMS, die Mails die Nachrichten und Worte die ich von dir bekam...jedesmal zaubertest du mir ein lächeln auf dem Gesicht, seit langem konnte ich wieder strahlen. Wie auf Wolken lief ich umher, quitschfidel und verliebt.

All das änderte sich mit mal, die Sehnsucht zerfrass uns, wir zählten die Tage, die Stunden die Minuten und es war soweit, wir verbrachten eine "lange" Zeit zusammen, danach war nichts mehr wie es war.

Ich hörte keine lieben Worte mehr, hatte kein lächeln mehr auf dem Gesicht, mein Herz pochte stets bis zum Hals, diesmal war es kein Glücksgefühl sondern Angst.

Ich folgte deinen Worten, ich sollte dir vertrauen und tat dies, ich liess mich fallen in deine Arme, du hast mich aufgefangen immer und immer wieder bis zu jenem Tage als du meine Hände losliesst und ich mich aus deinen Armen immer mehr entfernte.


Ich wünschte ich würde mich ganz schnell neu verlieben in jemanden der mir das selbe Gefühl vermittelt das du mir vor einigen Monaten vermittelt hast, der meine Tochter genauso liebt wie mich, in jemand der mich nicht loslässt, loslassen muss.

Ich bedaure das es so gekommen ist und würde gern so manches mal die Zeit zurückdrehen, obwohl ich dich lieb (anfänglich aber es ist da, dies kann man nicht abstellen)

An manchen Tagen würde ich mich gerne in fremde Arme flüchten nur um nicht an dich denken zu müssen.

Es tut zwar weh aber ich weiss damit um zu gehen, wir sind scheinbar doch die besseren Freunde. Ob das funktioniert weiss ich nicht.

Mir ist eines klar geworden, wir haben nie eine Chance bzw eine Zukunft gehabt und das macht mich traurig.

Ich vermisse dich nach wie vor und du wirst obwohl ich enttäuscht bin immer ein Teil meines Lebens bleiben, ich werde immer die ersten Momente in Erinnerung behalten und die letzteren einfach vergessen.

Du bist kein schlechter Kerl, ich wünschte ich hätte dich woanders, an einem anderen Tag, zu einer anderen Zeit kennengelernt.

Nun habe ich einen Klos im Hals, ich weiss nicht wie es dir ergeht ob du manchmal zurückdenkst, doch ich habe dich gerade vor Augen wie du mir offenbarst das wenn du in meine Augen blickst weinen musst.

Du hast geweint, und ich liess dich ganz tief blicken, du wusstest alles von mir.

Ich hoffe du verübelst mir meine Worte nicht, ich brauche diese um abzuschliessen...

um zu sagen

"Es ist vorbei ...bei JUNImond"

Ich werd dich nie vergessen!

Deine Bekloppte!

4.11.07 19:46, kommentieren

...

23/10/2007

 

.....es ist vorbei bei bei JUNImond.....

 

 

Tränen gehen....der Schmerz auch...Erinnerungen bleiben...

genau wie Narben....

3.11.07 17:43, kommentieren

Keinen Sinn

Ich bin müde,

doch möchte ich nicht schlafen.

Ich war die ganze Nacht wach, es verwirrte mich.

Ich weinte.

Allein.

Weinte mich in meinen Sekundenschlaf. Es war kalt, und es ist es noch immer.

Du tust mir weh, macht es dir überhaupt was aus?
Ich will mich von dir trennen, doch

Ich lieb dich

es ist schwer

weil ich dich vermisse

ich sitze hier und bekomme kein Wort heraus.
Warum verdammt ist dir alles so egal?

20.10.07 14:17, kommentieren

*mail*

Wenn Du abends alleine im Bett liegst
und nur an die Prinzessin deines Herzens
denken kannst, bist Du verliebt.

Aber wenn Du an ihr vorbeigehst, ihr in
die Augen schaust und somit nur aus
der Ferne betrachten und nicht anfassen
darfst, ist dies eine Liebe, die weh tut und
nie in Erfüllung gehen wird.

Wenn Du alleine mit ihrem Gesicht vor
Augen einschläfst und Du Dich damit
abfinden mußt, daß Du nur alles in
Deiner Fantasie ausleben darfst, bist
Du verliebt und weißt genau, daß diese
Liebe nie erfüllt werden wird.

Leise prasseln Regentropfen gegen meine Fensterscheibe
dumpf klingend, wie mein Herzschlag ungleichmäßig ... immer stärker werdend
ich schweifle ab in Erinnerungen an Dich
sehe Dich vor mir
fühle den Schmerz, der wieder aufsteigt
Traurigkeit begleitet mich
jede Sekunde des Tages bis tief in die Nacht
was ich auch mache
Du bist immer in meinen Gedanken
jeder Versuch Dich aus ihnen zu verdrängen
verstärkt nur das Gefühl der Sehnsucht in mir
die Verzweiflung
keine Möglichkeit Dir zu entkommen
keine zu Dir zu kommen
diese Sehnsucht ist nur in mir
Du empfindest sie nicht
in Gedanken versunken sehe ich aus dem Fenster
Regentropfen und das dumpfe Pochen meines Herzens
jede Sekunde meines Lebens
hoffnungslos
für Dich

Es ist wieder Nacht,
noch liege ich wach in meinem Bett,
denn unter noch fließenden Tränen kann man nicht schlafen.

Die Sehnsucht ist wieder da,
sie schreit, ruft Deinen Namen in die grausige Dunkelheit.
Kannst Du sie nicht hören?

Hingebungsvoll erbitte ich den Schlaf,
denn in meinen Träumen kann ich wieder bei Dir sein
und die einsamen Tränen versiegen.

Ich habe Angst vor dem Morgen,
der mir jeden Tag auf’s Neue Deine Nähe raubt,
Angst davor aufzustehen
und den Träumen lebe wohl zusagen.

Lange aus meinem Märchenland zurückgekehrt
Sehe ich Dich wieder an
und die Zeit verliert an Bedeutung.

Du bist wie ein Strauß roter Rosen,
den ich nicht berühren kann,
da ich an seinen Dornen verbluten würde.

Ich singe Lieder ohne Melodie
und schreibe Gedichte ohne Worte.
Ich verbrenne im Eis
und Du weißt von alledem nichts.

Ich werde Dich weiter ansehen
und in meine Träume zurückflüchten,
wenn die Realität zu schwer zu ertragen ist,

wenn die Sehnsucht wieder schreit
und die Hoffnung wieder stirbt,
wenn Du ein weiteres Mal an mir vorbeigehst.

Denn ich weiss, ich warte vergeblich auf den Tag,
an dem meine Träume wahrwerden
und ich Dich endlich in meine Arme schließen kann.

 

 

((C. TH))

20.10.07 12:32, kommentieren

Tür

Angst wenn es an der Türe klopft,

wenn es im Flure stapft.

Wenn es klingelt und zischt.

Wenn die Nachbarn umringt, von Worten wie

"Sie ist da" erhalte ich eine Herzklopfschar,

die Angst macht sich in mir breit,

es gibt nichts was mich befreit.

Ich habe Angst das du vor der Türe stehst,

und hoffe wer auch immer....das du gehst.

Lass mich in Ruh,

böser Zwang,

lass mich zur Türe...

ohne Ängste dran.

Lass sie mich öffnen und den Gast begrüssen,

und mich nicht länger hinter der Türe büssen,

wenn ich höre eine bekannte Stimm,

dann macht schon alles gar keinen Sinn,

dann ist die Zeit schon verstrichen und Fragen wie

"Warum bist du hinter der Türe geschlichen?"....

Eine Antwort kann ich nicht nennen,

solang

werd ich einfach fortrennen. Mich verstecken wie eh und je....

Vergessen wird auch dies einst sein, bis es das nächste mal..wie kann es auch anders sein?

draussen

an der Türe klopft.

14.10.07 17:43, kommentieren

Erinnerungen

Ich habe dich gehasst, für das was du uns angetan hast.
Ich hasse dich weil ich mein Leben lang diese Bilder im Kopf habe.
Was hast du getan?
Gift trug ich unter meinem Herzen, sagtest du.
Ich selbst ein eigen, in einen Gifttopf gefallen.

 Süsse, meine kleine, meine liebste,
ich wünschte ich könnte dir sagen wie sehr ich dich lieb habe.
Du lagst dort, die Augen geschlossen, sie kämpften um dich, doch du wolltest nicht zurück
du hattest was du wolltest, du warst glücklich, doch warum hast du meine Worte nicht mitnehmen wollen? Dieser Schmerz, etwas riss an meinem Herzen, jemand zog daran, zog und nahm es mit, ich konnte es nicht halten.
Wie sehr würde ich mir wünschen dir zu sagen wie lieb ich dich habe, ich kann es nicht mehr, weil ich zu stolz war.
Wie gern war ich bei dir,
es vergeht kein Tag an dem ich nicht an dich denke,
ich dachte die Wunden würden heilen doch sie verblassen nur denn Narben bleiben auf ewig.
Ich weiss das du da bist, ab und an rieche ich dich, ich schaue etwas an und spüre das es dir gefallen tät, in meinen Erinnerung trage ich die Nähe zu dir, und ich spüre wie sehr ich dich vermisse, es vergeht kein Tag an denen es nicht schmerzt, ich habe geglaubt nicht mehr weinen zu können, ich habe mich getäuscht.
 
Ich wollte immer nur das du mich liebst, das du mich in den Arm nimmst,
das du mir ehrlich sagst das du gern bei mir bist,
doch du liesst mich los,
in der kälte zurück,
ich fror, anstatt mich zu wärmen drehtest du mir den Rücken zu und gingst fort.
Du liesst mich stehen und es kümmerte dich nicht, du bist blind wenn du Tränen nicht erkennst.
 
Ich wollte nur träumen,
du liesst mich für einen Moment,
und nun sperrst du mich aus.

12.10.07 21:14, kommentieren